Dem Bundeskriminalamt (BKA) ist es nach eigenen Angaben gelungen, in einer sogenannten Underground-Economy-Plattform Zugangsdaten aufzufinden. Dabei handelt es sich um rund 500.000.000 E-Mail-Adressen und Passwörter. Man kann davon ausgehen, dass mit der Plattform eine Seite im Dark Net gemeint ist. Was aber noch interessanter ist: die Datensätze sind verglichen zu ähnlichen Fällen recht frisch – manche Zugangsdaten wurden erst im Dezember 2016 abgegriffen. Daher meine Frage an euch: Habt ihr 2017 schon eure Passwörter gewechselt? ;)
Kapitel in diesem Beitrag:
Seid ihr vom Datenklau betroffen? Findet es raus!
Das BKA gibt in seiner kurzen Meldung natürlich nicht allzu viele Details zum Auffinden der Datensätze oder zu deren Inhalt. Allerdings wird in der Meldung auf das Hasso-Plattner-Institut und dessen Identity Leak Checker hingewiesen. Dieser Dienst wurde hier im Blog bereits in dieser Meldung thematisiert. Und auch im aktuellen Fall könnt ihr dort wieder nachschauen, ob eure E-Mail-Adresse im Zusammenhang mit Datenklau steht. Direkt zum Identity Leak Checker Tool vom Hasso-Plattner-Institut kommt ihr hier.
Nach 500 Millionen geklauten Daten: BKA rät zum Ändern der Passwörter
Überprüfen Sie, ob Ihre Daten betroffen sind und ändern Sie gegebenenfalls Ihre Passwörter. Überlegen Sie auch, wo Sie diese Zugangsdaten noch nutzen und ändern Sie auch hier Ihre Passwörter.
Zudem wird darauf hingewiesen, nicht für mehrere Dienste im Internet das gleiche Passwort zu nutzen. Auch sollten die Passwörter für den E-Mail-Dienst, für Online Shops, Spieleseiten, Dating-Plattformen und Co. nicht zu einfach sein. Sind eure Passwörter unter den Top 10 der Passworte? Dann ändert sie umgehend!
Tipps für ein sicheres Passwort
Verwendet ihr ein einfaches hallo oder hallo123 als Passwort, dann seid ich nicht weit entfernt vom Datenklau im Internet. Schon allein die Umformung in h4llÖ+135 bringt euch wesentlich mehr Sicherheit. Hier ein paar allgemeine Tipps für ein sicheres Passwort:
- Verwendet in einem Passwort immer große Buchstaben, kleine Buchstaben, Umlaute, Zahlen UND Sonderzeichen – und das schön bunt gemischt
- Verwendet am besten acht Zeichen oder mehr in einem Passwort
- Nutzt keine ganzen Wörter, schon gar nicht die Namen eurer Partner oder Haustiere
- Auch keine Geburtstage von euch oder nahestehenden Personen sollten vorkommen
- Macht die Passwörter für Außenstehende schwierig und nicht nachvollziehbar
Apropos Insider-Informationen: Heute ist der Amazon Prime Day – und für diesen habe ich (ganz legal natürlich) die Deal-Liste von AUKEY bekommen. Welche Gadgets heute und in den kommenden Tagen günstiger sind, das verrate ich euch im nächsten Beitrag! Bleibt also wachsam ;)
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.