Seitdem Ende Juli die ersten Gerüchte zum M2 Extreme für den Mac Pro aufkamen, gibt es Spekulationen zu dessen genauen Specs. Wie Mitte August aufgezeigt, so waren bisher eine CPU mit 40 Kernen, eine GPU mit 128 Kernen, eine Neural Engine mit 64 Kernen und bis zu 256 GB geteilter Speicher im Gespräch. In einem neuen Artikel von Macworld werden nun aber noch „extremere“ Daten genannt, die den kommenden Apple Mac Pro zum absoluten Powerhouse für rechenintensive Anwendungen machen sollen. Welche das sind, das habe ich euch in diesem Beitrag zusammengefasst.
Kapitel in diesem Beitrag:
Rückblick auf den Apple Mac Pro aus 2019
Bei der Betrachtung der für die Zukunft prognostizierten Technik lohnt sich vorerst ein Rückblick auf den aktuellen Apple Mac Pro, der im Rahmen der WWDC-Keynote in 2019 vorgestellt wurde. Bei dessen Präsentation gab es große Augen, denn die mit ihm möglich gewordenen Specs gab es bis dahin nicht einmal annähernd in einem anderen Apple-Computer zu sehen. Für Profis der Film- und Videobearbeitung, der Musikproduktion, der Spieleentwicklung und der VR-Anwendungen gab es diese Möglichkeiten:
- CPU mit bis zu 28 Kernen und 4,4 GHz
- Bis zu vier Grafikkarten (jeweils AMD Radeon Pro Vega II)
- Arbeitsspeicher von 32 GB bis 1,5 TB
- Mehrere PCI Express Slots für Erweiterungen
- Apple Afterburner für mehr Videoleistung (bis zu 3 Streams von 8K ProRes RAW-Videos oder 12 Streams von 4K ProRes RAW-Videos)
Apple Mac Pro mit M2 Extreme: Bis zu 384 GB Arbeitsspeicher?
In dem oben erwähnten Artikel von Macworld wird unter anderem ein M1 Extreme angesprochen, der trotz der neuen „Apple Silicon“-Generation M2 noch veröffentlicht werden soll. Vielleicht handelt es sich dabei um eine Konfigurationsmöglichkeit des für 2023 prophezeiten Mac Pro. Der M1 Extreme soll voraussichtlich mit 48 CPU-Kernen, 128 GPU-Kernen und bis zu 128 GB RAM daherkommen. Dagegen könnte der M2 Extreme entgegen den eingangs geäußerten Annahmen laut Macworld folgende Daten aufweisen:
- CPU mit 48 Kernen
- GPU mit 160 Kernen
- RAM mit bis zu 384 GB
Zum Vergleich: Der M1 Ultra (besteht aus zwei M1 Max Chips), mit dem sich die aktuelle Generation des Mac Studio ausstatten lässt, bietet 20 CPU-Kerne, 48 GPU-Kerne und bis zu 128 GB geteilten Arbeitsspeicher. Damit wirken die vorausgesagten Specs des M2 Extreme schon ziemlich eindrucksvoll und leistungsstark. Zwar ergibt sich beim Arbeitsspeicher (RAM) lediglich rund ein Viertel der beim Mac Pro 2019 möglichen Konfiguration, aufgrund der SoC-Architektur des Apple Silicon, der sich daraus ergebenden Effizienz und der Nutzung als geteilter Speicher (anstelle von einzelnem RAM und VRAM) kann dennoch eine bessere Leistung erwartet werden.
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.