Der Bloomberg-Journalist und Apple-Experte Mark Gurman hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Darin zeigt er Apples Pläne auf, humanoide Roboter zu entwickeln und letztendlich auf den Markt zu bringen. Erfahrungen in Bereichen wie der autonomen Navigation konnte der iPhone-Hersteller ja bereits mit seinem Auto-Projekt, das letztes Jahr eingestampft wurde, sammeln. Das Roboter-Team leiten soll zudem Kevin Lynch, der bereits an der Markteinführung der Apple Watch mitgearbeitet hat. Doch es gibt auch Fallstricke bei Apples Roboter-Entwicklung.
Kapitel in diesem Beitrag:
- 1 Apples Konkurrenz auf dem Markt der KI-Roboter
- 2 Apple arbeitet an humanoiden Robotern fürs Smart Home
- 3 Ähnliche Beiträge
- 4 Apple Studio Display 2 – Launch zum Jahreswechsel 2025/26 erwartet
- 5 Produkt-Launch am Mittwoch: Tim Cook kündigt neues Apple-Gerät an
- 6 Umfangreiche Fehlercode-Übersichten für macOS, iOS, watchOS und mehr
- 7 Gekaufte Inhalte von einem Apple Account auf den anderen übertragen: So geht’s!
- 8 ELEGNT – Apple-Team zeigt ausdrucksstarken Lampen-Roboter
- 9 Sicherheitsupdates: iOS 18.3.1, macOS 15.3.1 und mehr verfügbar
- 10 Apple Intelligence weiter auf Kurs: Acht zusätzliche Sprachen ab April verfügbar
- 11 Magic Mouse und Magic Keyboard günstiger + Audible-Aktion
Apples Konkurrenz auf dem Markt der KI-Roboter
Vor einem Jahr habe ich den Trend zur Roboter-Entwicklung bereits hier aufgezeigt: Generative KI – und dann? Humanoide Roboter sind das nächste große Ding! Mittlerweile gibt es immer wieder Schlagzeilen zum Thema – Tesla will seinen Optimus-Roboter für etwa $30.000 verkauft bekommen, Google arbeitet mit dem DeepMind-Team an Humanoiden, Amazon hat schon Erfahrungen mit dem „Astro“-Heimroboter, könnte aber neben Endverbraucher-Geräten auch solche für die eigenen Warenhäuser entwickeln, und, und, und.
Nicht zuletzt arbeitet auch Meta, die Mutterfirma von Facebook, Instagram und WhatsApp, an einem humanoiden Roboter. Erst am Freitag hat das Unternehmen eine Investitionsrunde für diesen Entwicklungsbereich eröffnet. In einem Bloomberg-Bericht wird dabei aufgezeigt, dass Meta nicht nur eigene, proprietäre Projekte damit verfolgen, sondern auch und vor allem die Hardware- und Software-Basis für andere Unternehmen und deren Roboter schaffen will. So könnte ein großer Markt erschlossen und tendenziell eine Marktführerschaft erreicht werden.
Apple arbeitet an humanoiden Robotern fürs Smart Home
Apple sieht sich also einer großen Konkurrenz gegenüber. Aber wie Tim Cook bereits im Hinblick auf die Apple Vision Pro erklärt hat, soll das Unternehmen nicht mehr unbedingt das erste in gewissen Technikbereichen sein, sondern vielmehr das beste. Es könnte also noch Jahre der Entwicklung brauchen, bis ein von Apple gebauter Humanoid angeboten wird. Die größte Hürde wäre dabei das interaktive KI-System. Apple tut sich ja sichtlich schwer mit dem Thema KI – wenn auch aus nachvollziehbaren Bedenken, wie etwa dem Jugendschutz und der Datensicherheit.
Erste interaktive Roboter-Tendenzen fürs Smart Home hat ein Apple-Team letztens erst mit ELEGNT gezeigt. Die interaktive Lampe, die u. a. auf Gesten-Befehle reagiert, Musik abspielen und Bildinhalte projizieren kann, ist zwar stationär. Dafür aber sicher voller Patente, die Apple in einzelnen Entwicklungsbereichen absichern. Zudem soll Apple dieses Jahr mit einer Steuerzentrale und im kommenden Jahr mit weiterem Zubehör den Smart-Home-Markt erobern wollen. Auch ein Display mit Roboter-Arm für Tischoberflächen ist dabei immer wieder im Gespräch.
Humanoide Roboter, welche die Wäsche waschen, zusammenlegen und wegräumen, Dinge die Treppe hinauf oder hinunter tragen oder andere Aufgaben im Haushalt erfüllen, scheinen also nicht mehr in weiter Ferne. Vielleicht enden die 2020er bzw. beginnen die 2030er mit eben jener Technik als Trend. Apple wird dabei wohl erst einmal langsam in die Smart Homes der User vordringen, dabei die Konkurrenz im Auge behalten und dann möglicherweise mit einem eigenen Angebot eine neue Sichtweise auf das Thema präsentieren. Die Entwicklung schreitet auf jeden Fall voran, wie bei Meta, Google und Co. auch bei Apple. Nur wann das alles marktreif sein wird, muss sich zeigen.
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.