Wie vor kurzem schon einmal angekündigt, so ist Notruf-SOS über Satellit auf iPhone-14-Modellen jetzt auch für Nutzer/innen aus Deutschland verfügbar. Das zuvor nur in Nordamerika freigeschaltete Feature für Notrufe ohne Mobilfunk und WLAN kann zudem von Nutzer/innen aus Frankreich, Großbritannien und Irland zum Einsatz gebracht werden. Für einen Notruf in abgelegenen Gebieten muss man tendenziell im Freien sowie in der Lage, seine Position bzw. die Ausrichtung des iPhones anzupassen, sein. Anrufe sind darüber nicht möglich, sondern nur das Schicken von Antworten auf Notfall-Fragen in Textform. Fachkräfte leiten diese dann an die zuständigen Rettungsstellen weiter.
Kapitel in diesem Beitrag:
- 1 Notruf-SOS über Satellit auf iPhone 14 (Pro) auch in Europa
- 2 Ähnliche Beiträge
- 3 Drittanbieter als Standard: Apps für iPhone-Funktionen festlegen
- 4 Nintendo Switch 2 – Technische Daten, Launch-Spiele und Preise
- 5 Safari: Details zur Verbindungssicherheit nur noch übers Menü
- 6 Umgebungsmusik am iPhone: Ab iOS 18.4 ist Lo-Fi inklusive
- 7 Apple Intelligence und mehr: macOS 15.4, iOS 18.4 und Co. sind da!
- 8 Ein iPhone-Widget auf dem Mac nutzen: So geht’s!
- 9 Sir Apfelot Wochenschau KW 13, 2025
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Notruf-SOS über Satellit auf iPhone 14 (Pro) auch in Europa
Die neue Funktion, die mit dem iPhone 14, iPhone 14 Plus, iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max gleichermaßen genutzt werden kann, wurde gestern für alle in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Irland ausgerollt, die ein entsprechendes Apple-Smartphone haben. Dazu hat der Hersteller auch eine Pressemitteilung sowie ein erklärendes Video (s. unten) herausgegeben. In der Pressemitteilung wird darauf hingewiesen, dass die neue Funktion auf bereits bestehenden Technologien aufbaut – etwa Notruf SOS, Notfallpass, Notfallkontakte und Wo ist? Standort teilen. Begebt ihr euch also in ein Gebiet ohne Empfang, dann solltet ihr auch diese Funktionen beachten bzw. entsprechende Daten eingetragen haben.
„Notruf SOS über Satellit macht die Notfallkommunikation über Satellit zugänglicher, was sehr interessant ist“, sagt Gary Machado, CEO der European Emergency Number Association. „In der Praxis bedeutet dies, dass viel mehr Menschen die 112 erreichen können, wenn sie keinen Mobilfunkempfang haben und dringend Hilfe benötigen. Wir sind zuversichtlich, dass dies viele Leben retten und den Rettungsdiensten bei der Bewältigung dieser oft sehr komplizierten Rettungsaktionen eine große Hilfe sein wird.“ Die Hilfe für die Rettungskräfte ergibt sich daraus, dass die genauen Koordinaten des Geräts und damit der zu rettenden Person(en) übermittelt werden. So ist eine schnelle Rettung mit passender Ausrüstung eher möglich.
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.