Wieder liegt eine spannende Woche hinter uns – der Zeitraum für die WWDC25 wurde bekannt gegeben, ein Firmware-Update für die AirPods Max mit USB-C wurde angekündigt und Nintendo hat eine neue News-App veröffentlicht. Es gab aber noch weitere Apple- und Tech-Schlagzeilen. Und deshalb präsentieren wir auch heute wieder eine neue Sir Apfelot Wochenschau. In der Kalenderwoche 13 des Jahres 2025 sind mir u. a. diese Meldungen aufgefallen: Handy-Nutzungsverbot an hessischen Schulen geplant, Amazon schränkt Kindle-Funktionen weiter ein, Apple wegen irreführender Werbung angeklagt, Neuigkeiten zu Apples Karten-Angebot, und mehr!

Kapitel in diesem Beitrag:
- 1 Hessischer Gesetzesentwurf: Handy-Nutzung in Schulen soll untersagt werden
- 2 Weitere Einschränkungen: „Send to Kindle“ nur noch mit vollständigen E-Mail-Adressen
- 3 Irreführende Werbung: Apple wegen unzutreffender Siri-Werbung verklagt
- 4 Neue Gerüchte zu einer Apple Watch mit Kameras
- 5 Aufnahmen für Apple Karten werden nun auch für KI-Modelle verwendet
- 6 Apple Karten-Material für Australien und Neuseeland um Informationen von indigenen Völkern erweitert
- 7 Noch mehr Sir Apfelot für euch!
- 8 Ähnliche Beiträge
- 9 Nintendo Today! – Neue News-App für Nintendo-Fans
- 10 Lumon Terminal Pro – Apple listet neuen Computer als Werbeaktion
- 11 Apple WWDC25 – Ankündigung für 9. bis 13. Juni 2025
- 12 Update für AirPods Max: Lossless, 3D-Audio, Head Tracking und Kabelwiedergabe!
- 13 Komoot verkauft: Kommt jetzt die Abo-Pflicht?
- 14 Sir Apfelot Wochenschau KW 12, 2025
- 15 Verschlüsselte Nachrichten: iOS 19, macOS 16 und watchOS 12 mit RCS 3.0
- 16 Manus – KI-Agent für komplexe Aufgaben (+ Open-Source-Alternative)
Hessischer Gesetzesentwurf: Handy-Nutzung in Schulen soll untersagt werden
Dem hessischen Landtag liegt ein Gesetzesentwurf von SPD und CDU vor, nach dem ab dem kommenden Schuljahr keine digitalen Geräte in Schulen genutzt werden dürfen. Das Mitführen von Handys, Smartphones, Tablets und Smartwatches sei zwar noch erlaubt (schon allein, weil dies rechtlich nicht unterbunden werden kann), jedoch sei die Verwendung während der Schulzeit nicht zulässig.
Der Entwurf, der eine Änderung des hessischen Schulgesetzes ab dem 1. August 2025 vorsieht, bietet weiterhin einige Ausnahmeregelungen. Der gezielte Einsatz für Unterrichtsinhalte, die Verwendung für Schulveranstaltungen und dergleichen mehr ist damit geregelt. Zudem sollen die Nutzungseinschränkungen je nach Alter bzw. Schulstufe gelockert werden – mit den strengsten Regeln für Grundschulen und quasi keinen Regeln in Schulungsangeboten für Erwachsene. Neben dem oben verlinkten Gesetzesentwurf als PDF gibt es einen zusammenfassenden Beitrag der hessenschau zum Thema.
Weitere Einschränkungen: „Send to Kindle“ nur noch mit vollständigen E-Mail-Adressen
Bereits im Februar haben wir berichtet, dass Amazon die Möglichkeit, eBooks von einem Kindle eReader per USB auf einen Computer zu übertragen, deaktivieren wird. Dies trat zum 26. Februar 2025 in Kraft. Nun gibt es eine weitere Ankündigung zu Kindle-Einschränkungen: ab dem 1. April 2025 (kommender Dienstag) werden für die „Send to Kindle“-Funktion nur noch vollständige E-Mail-Adressen akzeptiert.
Wird also zum Weiterleiten von Dokumenten ein Platzhalter wie „@beispieladresse.de“ für alle E-Mail-Adressen mit dieser Endung verwendet, kann es ab kommendem Monat zu Problemen beim Empfang kommen. Wer Newsletter, ePaper und andere Inhalte weiterhin über den „Send to Kindle“-Dienst empfangen will, muss unter Meine Inhalte und Geräte verwalten -> Einstellungen -> Persönliche Dokumente Einstellungen vollständige E-Mail-Adressen eintragen.
Zeit Online weist etwa darauf hin: „Damit zukünftige Ausgaben automatisch an Ihr Gerät versendet werden können, schalten Sie bitte die E-Mail-Adresse digitalabo@zeit.de in Ihrem Amazon-Konto frei.“ Zuvor war die Nutzung von „@zeit.de“ ausreichend.
Irreführende Werbung: Apple wegen unzutreffender Siri-Werbung verklagt
Apple hat bei der Vorstellung seines KI-Werkzeugkastens „Apple Intelligence“ sowie während der Präsentation der iPhone-16-Reihe irreführende Werbung genutzt. Das ist zumindest die Aussage einer aktuellen Klage gegen den Tech-Riesen aus Cupertino. Vor allem geht es dabei um die neuen Siri-Funktionen, die groß und breit angekündigt wurden, aber kürzlich zurückgezogen werden mussten.
Apple änderte seine Ankündigungen auf der hauseigenen Webseite zu Hinweisen, dass sich die „more conversational Siri“ / „more personalized Siri“ in Entwicklung befände und irgendwann in der Zukunft veröffentlicht werde. Auch gegenüber der Presse wurde eine Verzögerung eingeräumt. Wer sich also mit Ausblick auf die Nutzung der schlaueren KI-Assistenz ein iPhone 16 oder ein anderes neues Apple-Gerät gekauft hat, bleibt auf den Kosten sitzen ohne den erwünschten Mehrwert zu erhalten. Und auf diesem Punkt baut die Anklage auf.
Neue Gerüchte zu einer Apple Watch mit Kameras
Es tauchen immer mal wieder Gerüchte dazu auf, dass Apple seine Smartwatch für verschiedenste Zwecke mit einer oder mehreren Kameras ausstatten will. FaceTime scheint da die geringste Priorität zu sein, immerhin würde eine Handgelenk-Kamera ein ziemlich wackeliges Video hervorbringen. Vielmehr könnte eine Kamera für die Umgebung dabei helfen, selbige auch bei eingeschränkter Sehfähigkeit respektive Blindheit besser wahrzunehmen.
In Verbindung mit dem iPhone könnte eine darauf laufende Bilderkennung das Kamerabild analysieren, interpretieren und dann das Erkannte in gesprochener Form beschreiben. So muss für die Erkennung der Umwelt nicht das iPhone in die Hand genommen werden; die am Handgelenk befestigte Smartwatch wäre die einfachere Wahl. Je nach Modell sollen Kameras entweder im Gehäuse oder im Display-Bereich zum Einsatz kommen, wird bei Bloomberg berichtet.
Aufnahmen für Apple Karten werden nun auch für KI-Modelle verwendet
In einem Info-Dokument zur Apple Maps-Bilderfassungen zeigt Apple neuerdings auf, dass Aufnahmen für den eigenen Karten- und Navigationsdienst „ab März 2025“ – also ab sofort – auch verwendet werden, „um andere Apple Produkte und Services zu entwickeln und zu verbessern“.
Der Hinweis wird dabei noch etwas konkretisiert: „Dazu gehört die Verwendung von Daten zum Trainieren von Modellen, die Apple Produkte und Services unterstützen, darunter auch Modelle in Zusammenhang mit Bilderkennung, -erstellung und -verbesserung.“
Von der Umgebungserkennung (s. Meldung zur Apple Watch) über neue Bearbeitungsfunktionen in der Fotos App hin zu Werkzeugen für die Image Playground App oder Pixelmator Pro kann das alles mögliche bedeuten.
Apple Karten-Material für Australien und Neuseeland um Informationen von indigenen Völkern erweitert
In der Apple Karten App auf dem iPhone, iPad und Mac gibt es nun für Australien und Neuseeland erweiterte Informationen von der sowie für die indigene Bevölkerung. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Vertreter/innen derselben sowie mit unterschiedlichen Einrichtungen und Bildungsstätten wurde das Kartenmaterial überarbeitet und erweitert, wie es in einer entsprechenden Pressemitteilung heißt.
Indigene Ländereien, wichtige Stätten und mehr sind nun in Apple Karten für Australien und Neuseeland zu finden, heißt es. Zudem wurde die Zusammenarbeit und Unterstützung von bestimmten Organisationen und Einrichtungen ausgebaut. Interessierten lege ich die verlinkte Quelle ans Herz. Alle darin ausführlich aufgeführten Infos wiederzugeben, würde den hiesigen Rahmen sprengen.
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Johannes hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Danach hat er sich aber für das Recherchieren und Schreiben entschieden, woraus seine Selbstständigkeit hervorging. Seit mehreren Jahren arbeitet er nun u. a. für Sir Apfelot. Seine Artikel beinhalten Produktvorstellungen, News, Anleitungen, Videospiele, Konsolen und einiges mehr. Apple Keynotes verfolgt er live per Stream.