Sir Apfelot Wochenschau KW 23, 2023

Diese Woche steht zwar hauptsächlich im Zeichen der neuen Systeme und Geräte, die Apple im Rahmen der WWDC23 vorgestellt hat. Aber es gab in den vergangenen Tagen auch noch andere interessante Meldungen in der Apple- und Tech-Welt. Und deshalb gibt es heute wieder eine Sir Apfelot Wochenschau. Unter den News für die Kalenderwoche 23 des Jahres 2023 sind folgende Themen: Apple stellt neue Betriebssysteme, Mac-Modelle und das Vision Pro Headset vor, die Edward Snowden Leaks feiern 10-jähriges Jubiläum, allein im Mai wurden 3.900 US-Jobs wegen KI gestrichen, Vimeo stellt seine TV-Apps ein, IKEA nutzt Drohnen für die Inventur, Apple hat Mira gekauft, und mehr!

Sir Apfelot als Podcast

Wenn ihr sowohl den Sir Apfelot Blog als auch Podcasts mögt, dann solltet ihr mal in den Sir Apfelot Podcast reinhören. Lynne und Jens gehen auf interessante Themen ein und werfen dabei ihre eigenen Erfahrungen und Meinungen mit in den Mix. Hier findet ihr die verschiedenen Plattformen, auf denen ihr den beiden zuhören könnt:

In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 23 des Jahres 2023 findet ihr unter anderem diese Meldungen: Apple-Systeme und -Produkte von der WWDC23, 10 Jahre Edward Snowden Leaks, KI-Inhalte sollen gekennzeichnet werden, Malware in Chrome-Erweiterungen, Aus für Vimeos TV-Apps, und mehr!
In der Sir Apfelot Wochenschau für die Kalenderwoche 23 des Jahres 2023 findet ihr unter anderem diese Meldungen: Apple-Systeme und -Produkte von der WWDC23, 10 Jahre Edward Snowden Leaks, KI-Inhalte sollen gekennzeichnet werden, Malware in Chrome-Erweiterungen, Aus für Vimeos TV-Apps, und mehr!

Unsere Beiträge zu den Highlights der WWDC23-Keynote

Am Montag fand die WWDC23-Keynote als Auftakt für die diesjährige World Wide Developers Conference statt. Ich hab sie mir natürlich wieder live angeschaut, dabei Notizen gemacht und euch anschließend eine Zusammenfassung präsentiert. Darüber hinaus findet ihr aber auch noch einige Einzelbeiträge zu bestimmten Systemen und Geräten. Hier die komplette Liste:

Whistleblower-Jubiläum: Edward Snowden Leak von vor 10 Jahren

Im Juni 2013 hat Edward Snowden dafür gesorgt, dass die durch NSA und FBI betriebenen Abhör-Programme bekannt wurden. Das Technikmagazin heise online hat den Vorgang sowie die darauf folgenden Diskussionen noch einmal rückblickend zusammengefasst. Beschrieben wird u. a. die Offenlegung der Tatsache, dass die US-Nachrichtendienste und Behörden nicht nur umfangreichen Zugriff auf Daten und Informationen von US-Bürger/innen hatten. Es wurde bekannt, dass weltweit Daten abgegriffen wurden, etwa durch Kundendaten von Technikkonzernen wie Apple, Google, Facebook, Yahoo, Skype, Microsoft und AOL. In der verlinkten Quelle wird die Entwicklung in Deutschland bis heute aufgezeigt.

Wegen KI gekündigt: Allein im Mai 3.900 US-Arbeitsplätze eingestampft

Manchmal freue ich mich, dass die Digitalisierung hier in Deutschland eher schleppend vorangeht. Denn mein Job ist alles andere als sicher vor einer Ersetzung mit künstlicher Intelligenz (KI). Zwar sind mit ChatGPT und ähnlichen Tools geschriebene Blogartikel noch etwas holprig sowie manchmal schlichtweg falsch, in wenigen Jahren sollte sich das aber ändern. Wie abermals heise online diese Woche berichtet, so wurden aber bereits letzten Monat in den USA ganze 3.900 Stellen gestrichen, weil die entsprechenden Jobs von einer KI übernommen wurden. „Das geht aus dem jüngsten Bericht der Außenvermittlungsfirma Challenger, Gray & Christmas zur Bilanz bei Entlassungen in den Vereinigten Staaten hervor“, heißt es. Diese Primärquelle findet ihr hier.

Verhaltenskodex gegen Desinformation soll auch für KI-Inhalte gelten

Wie die europäische Kommission diese Woche hier bekannt gegeben hat, haben sich Kommissionsvizepräsidentin Věra Jourová und Binnenmarkt-Kommissar Thierry Breton mit den Firmen zusammengesetzt, die den in 2022 verschärften Verhaltenskodexes gegen Desinformation unterzeichnet haben. Diese sollen neben Falschinformationen, Deep Fakes und ähnlichen Inhalten in Zukunft auch KI-Inhalte moderieren bzw. sie als mit KI geschaffene Inhalte kenntlich machen. „Maßnahmen zur Kennzeichnung von KI sollen die Unterzeichner schon im Juli in den nächsten Hintergrundberichten zur Umsetzung ihrer Verpflichtungen darlegen“, heißt es unter anderem. Unter den 44 gelisteten Unterzeichner-Firmen sind Unternehmen wie TikTok, Twitch, Vimeo, Adobe, Google, Meta, Microsoft und mehr (Quelle). Twitter hat unter Elon Musk die Mitarbeit aufgekündigt (Quelle).

Vimeo stellt zum 27. Juni 2023 seine TV-Apps ein

Der Hosting- und Streaming-Dienst für Webvideos Vimeo stellt Ende des Monates seine Apps für Apple TV, Android TV, Amazon Fire TV, Amazon Fire TV Stick und Roku ein. Darüber informiert Vimeo auf der eigenen Hilfe-Seite. Wer weiterhin Vimeo-Inhalte auf dem Fernseher schauen möchte, wird dazu angehalten, die offizielle Vimeo-App für iOS, iPadOS oder Android zu verwenden und dann eine Übertragungstechnik wie AirPlay oder Chromecast für die Wiedergabe auf dem Smart TV zu nutzen. Ähnliches wird auch für die Verwendung der Vimeo-Webseite empfohlen. Die Apps für Apple TV, Android TV und Roku gab es seit 2016. Sie passen aber nicht mehr ins Business-Modell des Anbieters.

„Empfohlene“ Chrome-Erweiterungen mit Malware, über 30 Funde

Ein ehemaliger Entwickler des Werbeblockers Adblock Plus namens Wladimir Palant warnt in seinem Blog derzeit vor zahlreichen Erweiterungen, die von Millionen Leuten im Chrome-Webbrowser von Google verwendet werden. Einige sollen dabei sogar im Add-On-Store von Google als „Empfohlen“ gekennzeichnet gewesen sein. Die größten, teils mit 5 Millionen Nutzer/innen beschriebenen Erweiterungen heißen Crystal Ad Block, Autoskip for YouTube sowie Brisk VPN. In verschiedenen Updates seiner Blog-Posts weist Palant darauf hin, dass Google bereits einige Angebote entfernt hat. Die verbleibenden müssen Betroffene aber selbst entfernen.

IKEA nutzt Drohnen, um Filialen-Bestände zu ermitteln

Von Lynne und Jens habe ich eine Meldung für die Wochenschau zugeschickt bekommen, die sich um IKEA und Drohnen dreht. Denn IKEA setzt in verschiedenen Ländern die fliegenden Kamera-Geräte ein, um den Bestand zu überprüfen und somit automatisch die entsprechenden Datenbanken zu aktualisieren. Nicht nur sorgt das für ein schnelleres Lagermanagement vor Ort, sondern auch für eine schneller aktualisierte Verfügbarkeitsübersicht auf der IKEA-Webseite. Die insgesamt 100 Drohnen, die in Niederlassungen in Belgien, der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden im Einsatz sind, fliegen dabei nur nach Ladenschluss – zwischen 22:30 Uhr und 4:00 Uhr. Details dazu gibt es hier.

Apple hat das AR-Headset-Unternehmen Mira aufgekauft

Dass sich Apple für über ein Headset realisierte Augmented Reality (AR) interessiert, das ist schon seit Jahren klar. Seit Montag gibt es sogar offiziell ein Apple-Produkt dafür. Allerdings geht die Entwicklung weiter, und dafür werden auch weiter Startups aus den entsprechenden Bereichen aufgekauft. Wie The Verge mit Bezug auf den CEO Ben Traft von Mira aufzeigt, so wurde diese AR-Headset-Firma von Apple aufgekauft. Mindestens elf Mira-Beschäftigte sollen nun bei Apple arbeiten. Neben dem US-Militär ist Nintendo ein Kunde des Unternehmens. Mira-Headsets kommen z. B. im „Mario Kart“-Fahrgeschäft in den Nintendo World Parks (Japan und USA) zum Einsatz. Ob Apple die Militär- und Nintendo-Verbindungen aufrecht erhält, das ist nicht bekannt. Mira-Webseite: Hier reinschauen.

Meine Tipps & Tricks rund um Technik & Apple

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