„This week“ – Erneut kündigt Tim Cook eine Gerätepräsentation an

Über die Jahre hinweg haben wir von Apple verschiedene Strategien gesehen, kommende Geräte oder zumindest deren Präsentationen zu bewerben. Zuletzt musste man die schreckliche Musk-Plattform X im Auge behalten, um von Tim Cook einen Hinweis zu bekommen. Er kündigte am 13. Februar die Präsentation des iPhone 16e am 19. Februar an. Nun ist es wieder soweit: Tim Cook hat bestätigt, dass diese Woche ein neues Gerät vorgestellt wird. Bei diesem wird es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um das MacBook Air mit M4-Chip handeln.

Deuten wir den X-Beitrag von Apples CEO Tim Cook richtig, dann wird diese Woche noch das MacBook Air mit M4-Chip präsentiert.
Deuten wir den X-Beitrag von Apples CEO Tim Cook richtig, dann wird diese Woche noch das MacBook Air mit M4-Chip präsentiert.

Kurz und knapp: „Diese Woche“ kommt die nächste Apple-Neuheit

„This week.“, also „Diese Woche.“, lautet der Text des Beitrags auf dem X-Profil von Apples CEO Tim Cook. Darunter gibt es ein sechssekündiges Video, mit der Texteinblendung „There’s something in the AIR“ („Es liegt was in der LUFT“).

Durch das letzte Wort rauscht dann für ein paar Frames ein nicht näher definierbares Objekt. Ich würde mal behaupten, dass es sich um ein zugeklapptes MacBook Air handelt. Die rasante Animation soll wohl darauf hindeuten, dass das MacBook Air durch das Upgrade auf den M4-Chip noch schneller wird als es bisher mit dem M3 schon ist.

Wieder zwei Modelle: 13-Zoll- und 15-Zoll-Display

Aktuell verkauft Apple im offiziellen Online-Store das MacBook Air in drei Basis-Variationen: 13-Zoll-Display und M2-Chip, 13-Zoll-Display und M3-Chip sowie 15-Zoll-Display und M3-Chip. Alle drei Modelle lassen sich dabei hinsichtlich der Gehäusefarbe, des Arbeitsspeichers und des SSD-Speichers anpassen.

So ähnlich wird es wohl auch beim zukünftigen Angebot sein. Ich gehe davon aus, dass nach der Vorstellung der neuen M4-Modelle eine Auswahl zwischen 13-Zoller mit M3, 13-Zoller mit M4 und 15-Zoller mit M4 zur Verfügung gestellt wird. Größere Hardware-Upgrades neben dem Umstieg auf den M4 werden wir wohl nicht erwarten können. Mehr wissen wir aber erst später in der Woche, wenn alle Infos raus sind.

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8 Kommentare zu „„This week“ – Erneut kündigt Tim Cook eine Gerätepräsentation an“

  1. Interessanter Artikel. Wozu aber den verhöhnenden Zusatz „schreckliche Musk-Plattform“?

    Ich bin auf mehreren sozialen Plattformen unterwegs und suche mir dort die Themen/Gruppen aus, welche mich interessieren (einige Tennisnews-Gruppen, einige Comedians, einige Developergruppen). Die sind alle informativ und unterhaltsam und ich habe darin noch nie irgendeinen Hass-Nachricht gelesen.

    Natürlich könnte ich dort auch nach anderen (hässlicheren) Themen suchen und würde dann wahrscheinlich erschrocken sein, aber ich gehe im Supermarkt ja auch nicht zum Bananengestell und lasse alle Kunden wissen, dass ich übrigens keine Bananen mag und diese ganz scheusslich sind.

    Leute, welche X (oder welche Plattform auch immer) nicht mögen, müssen die ja nicht besuchen.
    Aber in einem Bericht über Apple seine Abneigung zu einer Plattform kundzutun, hat für mich keinen Mehrwert.
    Dennoch danke für den Beitrag.

    1. Ich antworte hier mal vorab, bevor Johannes (der den Beitrag geschrieben hat) sich dazu äußert, weil ich es wichtig finde, auf deinen Kommentar einzugehen.

      Danke für dein Feedback! Ich verstehe deinen Punkt und dass du persönlich eine gute Erfahrung mit der Plattform gemacht hast. Der Vergleich mit dem Supermarkt und den Bananen hinkt jedoch aus meiner Sicht:

      X ist keine neutrale Obsttheke, sondern eine Plattform, die durch ihre Algorithmen und Moderationspolitik aktiv beeinflusst, welche Inhalte verstärkt und welche ignoriert werden. Seit der Übernahme durch Elon Musk wurden systematisch Maßnahmen eingeführt, die problematische Inhalte fördern – etwa durch die Reduktion von Moderation, die Wiedereinsetzung von gesperrten Accounts mit extremistischen Ansichten und die algorithmische Bevorzugung bestimmter Narrative.

      Das bedeutet nicht, dass es dort keine positiven Inhalte gibt. Aber es ist ein fundamentaler Unterschied, ob eine Plattform rein passiv Inhalte bereitstellt oder ob sie aktiv in die Sichtbarkeit von Inhalten eingreift – insbesondere in einer Weise, die Desinformation, Hassrede oder Propaganda begünstigt.

      Natürlich kann jeder selbst entscheiden, ob er X nutzt oder nicht. Aber als Blogger sehe ich es als meine Aufgabe, kritisch auf solche Entwicklungen hinzuweisen, da soziale Netzwerke eine immense Reichweite und damit gesellschaftliche Auswirkungen haben.

      Trotzdem freut es mich, dass dir der Artikel insgesamt gefallen hat!

      1. Danke Jens für deine Rückmeldung. Ich denke einfach, dass das Thema „Musk“ gefühlt seit über 3 Monaten fast täglich in praktisch jeder Zeitung verheizt wird und somit auch jeder Leser weiss, was ihn bei X erwartet. Daher finde ich diesen immer wiederholenden Zusatz, dass X „böse“ ist, eigentlich sinnlos.

        Vielleicht reagiere ich auch etwas empfindlich, da ich seit 8 Jahren Tesla fahre und in all den Jahren in den Zeitungen zum Thema Tesla überwiegenden negative und oder falsche Artikel lese. Dann treffe ich Verwandte und darf mit denen tolle Diskussionen führen… „Akku kann man nach 3 Jahren wegwerfen“….“Stromnetz bricht zusammen“… „Die Autos brennen täglich ab“.

        In den Zeitungen ist nur am Rande zu lesen, dass ein neues Model Y vorgestellt wurde. Aber alle paar Tage lese ich „Tesla Aktie fällt!“, „Absätze brechen zusammen“.

        Ich bin absolut deiner Meinung, dass ihr kritisch berichten solltet. Wenn ihr das eine oder andere Bashing weglässt, lese ich eure News noch lieber :-)

        In diesem Sinne, nix für ungut und danke für eure Arbeit.

        1. Hi Ralph! Danke für deine Rückmeldung! Ich finde, wenn es um X und Musk geht, kann man gar nicht genug informieren – aber ich verstehe absolut, dass es dir irgendwann auf den Keks geht. Sorry dafür!

          Was dein Beispiel mit Elektroautos angeht: Das kann ich mir gut vorstellen, dass man da mit vielen Vorurteilen kämpfen muss. Ich habe leider noch kein E-Auto, aber selbst ich musste schon solche Diskussionen führen à la „Das Stromnetz hält das nicht aus“ oder „Wenn jeder ein E-Auto fahren würde…“. Manchmal fühlt sich das echt an wie ein Gespräch mit religiösen Fanatikern. 😂

          Aber hey, danke für dein ehrliches Feedback! Ich nehme mir das zu Herzen, und es freut mich, dass du unsere News grundsätzlich gerne liest.

    2. Über eine Nebenbemerkung aufregen, weil sie angeblich nichts mit dem Hauptthema zu tun hat, und selber dabei zig andere Themen aufmachen, die komplett am Artikel vorbeigehen… genau mein Humor 🤣🤣🤣

      Zum Artikel: Dachte auch erst, dass nur das neue Macbook Air gemeint wäre. Aber dann gabs das iPad Air dazu und auch noch die neuen Versionen von iPad und Mac Studio. Als nächstes dann die Smart Home Zentrale, oder?

      1. Hi Sabine! Ja, das Smarthome-Dingens steht noch aus. Ist aber nichts, auf das ich mich freuen würde, weil ich keine Anwendung dafür habe. Oder ich sehe sie noch nicht. 😂 Ich schaue es mir aber gerne mal an!

  2. Also ich sehe das wie Jens.
    Man sollte durchaus kritisch über Musk berichten, denn der ist alles andere als ein Menschenfreund. Das hat sich leider nach der Wahl von Trump gezeigt.

    Zum Thema Elektromobilität und Tesla. Ich stehe momentan selbst vor der Entscheidung mir ein E-Fahrzeug anzuschaffen, weil ich diese Technologie als die fortschrittlichere und effizientere gegenüber dem Verbrenner halte. Doch schon allein deswegen, weil der Musk so ein Egomane ist, würde ich nie auf die Idee kommen, mir einen Tesla zu kaufen. So einem Multimilliardär, der über Leichen geht, werfe ich nicht noch mein sauer verdientes Geld in den Rachen.
    Aber das ist nur meine Meinung. Es kann sicherlich jeder selbst entscheiden, was er für ein Auto kauft.
    Im Übrigen bin ich auf keiner der Social Media Plattformen, weil ich diese Entwicklung für sehr bedenklich halte, dass sich die Menschen immer mehr davon abhängig machen. Da pflege ich doch lieber echte soziale Kontakte in der realen Welt, zu Menschen die ich wirklich mag. Eine gute Unterhaltung von Angesicht zu Angesicht hat doch wesentlich mehr zu bieten.

    1. Sympathisch, Kay! In der Regel halte ich mich hier im Blog aus der Politik raus, aber es hat einen Pegel erreicht, an dem man Stellung beziehen muss. Ich würde auch keinen Tesla mehr kaufen. Es mögen gute Autos sein, aber der Typ dahinter gefällt mir auch nicht. Und aktuell muss man europäische Firmen (oder kanadische) unterstützen. Und mit euch hier in den Kommentaren würde ich auch gerne mal ein Radler von Angesicht zu Angesicht trinken. Ihr klingt nach netten Menschen. 😂

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